Ratten im Garten

Ratten im Garten

Wie erkenne ich einen Rattenbefall im Garten?

Wir geben Ihnen ein paar Tipps wie Sie einen Rattenbefall im Garten erkennen können.

Rattenkot im Garten

Rattenkot

Eines der wichtigsten Erkennungsmerkmale von Ratten im Garten sind Kotspuren. So hinterlassen die Tiere Kot an Orten an denen sie sich aufhalten. Rattenkot ist etwa 15 bis 20mm lang und etwas mehr als 5mm dick. In seiner Form verjüngt sich der Rattenkot an einer Seite. Frischer Kot besitzt eine schwarze, glänzende und weiche Konsistenz. Älterer Kot ist heller, matt und krümelig. Bitte entfernen Sie den Kot nicht ohne Handschuhe. Er könnte mit Bakterien und Viren infiziert sein und gefährliche Krankheiten übertragen.

Rattenlöcher im Garten

Rattenlöcher

Die von dem Nager gegrabenen Löcher entstehen, wenn sie unterirdische Gänge zum Nisten, zur Nahrungslagerung und zum Selbstschutz anlegen. Löcher und Pfade befinden sich oft in der Nähe von Lebensmitteln, beispielsweise in der Nähe von Vogelfutterstellen oder Komposthaufen. Rattenlöcher sind mindestens 6cm groß und ausgeprägte Laufwege sind sichtbar.

Rattennester im Garten

Rattennest

Die Tiere bauen ihre Nester an Orten, an denen sie versteckt und warm sind. Nester befinden sich oft in der Nähe von Nahrung. Die Nester können Unterhöhlungen von Steinplatten im Garten oder Gartenhaus sein. Es können jedoch auch Gruben unter Büschen angelegt werden. En Rattennest besteht in der Regel aus Blättern, Gras, Papierfetzen und anderen weichem Materialien.

Fraßspuren im Garten

Fraßspuren von Ratten

Ratten können mit ihren Zähnen Plastik, Holz, weiche Metalle und sogar Beton zermahlen und großen Schaden anrichten. Die Zähne wachsen ständig nach und erfordern das Nagen verschiedener Materialien, um die richtige Länge und Schärfe zu erhalten. Durch das Mahlen bahnen sich allesfressende Ratten auch den Weg zur Nahrung. Wenn Sie zwei nebeneinander parallel verlaufende Fraß-Rillen erkennen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um Nagespuren einer Ratte handelt.

Ratten im Garten vorbeugen

Sie müssen es den Ratten schwer machen, sich in Ihrem Garten einzunisten. Finden die Tiere keine Nahrung oder keinen geeigneten Nistplatz, ziehen sie von selbst weiter. Auch die Anwesenheit von Haustieren wie Hunden oder Katzen machen es Ratten schwer, im Ihrem Garten heimisch zu werden. Natürliche Feinde sind des Weiteren Steinmarder, Uhu sowie Waldkauz.

Überprüfen Sie, ob die Abdeckung von Mülltonnen richtig sitzt und die Umgebung sauber und ordentlich ist. Lassen Sie gelbe Säcke auch nicht ungeschützt draußen stehen. Errichten Sie Komposthaufen so weit wie möglich vom Haus entfernt. Die Tiere lieben Abfälle aus dem Garten oder der Küche. Deshalb schmeißen Sie nie Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Käse und Getreide auf den Kompost. Zudem schichten sie den Komposthaufen regelmäßig um und sichern Sie ihn mit einem feinmaschigen Maschendraht.

Lassen Sie ebenfalls kein Tierfutter im Garten liegen bzw. machen Sie es schwer zugänglich. Besonders Vogelfutter in leicht zugänglichen Vogelhäuschen bietet für Ratten im Herbst und Winter eine gute Nahrungsgrundlage.

Vermeiden Sie Büsche und Kletterpflanzen auf oder an der Fassade. Ratten können gut klettern und verstecken sich oft in der dichten Vegetation.

Dichten Sie Spalten zwischen Erdreich und Fassaden von Haus und Gartenschuppen, sowie Löcher in Wänden mit geeignetem Material ab. So können die Nager nicht ins Innere gelangen und können auch keine Nester unter Steinplatten anlegen.

Ratten im Garten bekämpfen

Sollten Sie dennoch Ratten im Garten vorfinden, die sich mit Hausmitteln nicht vertreiben lassen und die Plage wird immer größer, sollten Sie sich nicht scheuen, professionelle Hilfe bei der Bekämpfung der Schadnager in Anspruch zu nehmen. So vertrieben Sie die Tiere nicht nur, sondern bekämpfen sie dauerhaft und nachhaltig.

Der Einsatz von Gift ist bei der Bekämpfung der Nagetiere auf Grund von Gesetzesvorgaben sowie den Nachbarn und der Umwelt zuliebe dabei nicht mehr unbedingt zu empfehlen. Der unsachgemäße Einsatz von Rattengift kann nicht nur schwere gesundheitliche Folgen für ihre Kinder, Freunde oder Haustiere haben, sondern ist sogar verboten.

Mittlerweile gibt es beispielsweise Lebendfallen, die kleine Populationen in Schach halten können. Diese Fallen werden mit einem Köder bestückt, welcher die Nagetiere anlocken soll.

Wenn der Rattenbefall jedoch zu groß ist und Lebendfallen keinen Erfolg zeigen, haben unsere professionellen Schädlingsbekämpfer von Anticimex jedoch ein System im Portfolio, welche bei der Rattenbekämpfung im Garten komplett ohne den Einsatz von Gift auskommt. Dieses System, welches aus verschiedenen Fallen besteht, nennt sich Anticimex SMART und wird mit großem Erfolg auch bei Lebensmittelproduzenten wie Landwirtschaftsbetrieben oder großen Gärtnereien eingesetzt.

Ratten im Garten – FAQ´s

Was fressen Ratten im Garten?

Ratten sind Allesfresser. So fressen Sie offenes Tierfutter wie z.B. Vogelfutter. Wer Essensreste auf dem Kompost entsorgt, steigert das Risiko eines Rattenbefalls im Garten. So ernähren sich die Nagetiere auch von Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse.

Ist ein Rattenbefall im Garten beim Ordnungsamt meldepflichtig?

Sobald Sie die Nager entdeckten, besteht eine Meldepflicht beim zuständigen Ordnungsamt oder Gesundheitsamt. Die Regelung ist bundesweit Pflicht. Die die Art und Weise der Meldung, beziehungsweise der Regelung zur Meldepflicht von Ratten unterscheidet sich jedoch von Bundesland zu Bundesland. Sie können jedoch selbst eine Rattenbekämpfung veranlassen.

Was hilft bei Ratten im Garten?

Einigen Hausmitteln wie etwa der Einsatz von Kamille, Minze oder Pfefferminz bzw. deren ätherische Öle wird ein positiver Effekt nachgesagt. Jedoch beugen Sie einem Befall effektiv vor, wenn Sie den Nagern Verstecke, Nistplätze und Nahrung entziehen. Auch Lebendfallen können eingesetzt werden. Sollte ein akuter Befall vorliegen, vertrauen Sie aber lieber einem erfahrenen Schädlingsbekämpfer, der mit entsprechenden Ködern und Bekämpfungsmaßnahmen bestens vertraut ist.

Wo leben Ratten im Garten?

Die Tiere nisten häufig in Erdbauten in der Nähe von Komposten oder im Schutz von Gartenhäusern oder Steinplatten. Auch eng bewachsene Gebüsche sind ein idealer Rückzugsort für Ratten.

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