Flöhe

Flöhe

Wie sehen Flöhe aus?

Flöhe werden in der Regel 2-4 mm groß. Sie sind braun bis schwarz gefärbt und haben keine Flügel. Mit ihren spezialisierten, kräftigen Hinterbeinen können sie jedoch bis zu einem halben Meter weit springen. Typisch sind der harte Chitinpanzer und der seitlich abgeplattete Körper, welcher es ihnen erlaubt, sich selbst durch dichtes Haarkleid fortzubewegen.

Zu den bekanntesten Floharten in Deutschland zählen der Katzenfloh (Ctenocephalides felis), der Hundefloh (Ctenocephalides canis), der Menschenfloh (Pulex irritans) und der tropische Rattenfloh (Xenopsylla cheopsis). Weltweit gibt es über 2000 Floharten.

Wie entwickeln sich Flöhe?

Die Larven entwickeln sich meist im Nest oder Schlafplatz des Wirtes. Man findet aber besonders bei Katzen immer wieder größere Mengen an Eiern und Larven im Fell. Die Larven ernähren sich von organischem Material, hauptsächlich aber von dem Kot der erwachsenen Flöhe, der große Mengen an unverdautem Blut enthält. Der Entwicklungszyklus kann zwischen zwei Wochen bis mehrere Monate variieren.

Die Lebensdauer der erwachsenen Flöhe beträgt durchschnittlich mehrere Wochen, und kann unter günstigen Bedingungen 3-4 Monate dauern.

Was fressen Flöhe?

Flöhe sind obligate Parasiten. Das bedeutet, sie stechen ihre Wirte, um Blut zu saugen. Haben Flöhe Gelegenheit, saugen sie täglich Blut. Ein einziger Floh kann mehr als 300 Mal stechen. Andererseits können manche Arten bis zu 18 Monate ohne Nahrung auskommen. Ab einer Temperatur von 45 Grad werden Floheier und adulte Tiere abgetötet.

Sind Flöhe schädlich für Mensch, Hund oder Katze?

Die Flohstiche befinden sich oft dort, wo die Kleidung eng anliegt und sind meist in einer Reihe von mehreren Stichen zu sehen. Die Stiche sind häufig schmerzhaft und lösen einen Juckreiz aus. Sie können manchmal auch allergische Hautreaktionen oder Entzündungen bei Mensch, Katze und Hund verursachen.

Durch die guten hygienischen Bedingungen in Deutschland ist die Übertragung von Krankheitserregern mittlerweile stark rückläufig. Eine Gefahr an der Pest zu erkranken, ist so gut wie ausgeschlossen.

Was tun gegen Flöhe?

  • Staubsaugen und gründliches Putzen sind die beste Lösung bei einem Befall mit Flöhen z.B. aus Vogelnestern, von Hunden oder von Katzen.
  • Besonders wichtig ist das Säubern der Teppiche, auf denen das Haustier gerne liegt, in der Waschküche oder an anderen Stellen im Haus, wo z.B. Kleidung für die Gartenarbeit aufbewahrt wird.
  • Bei einem Katzenflohbefall müssen sowohl das Wirtstier behandelt, als auch die Flohlarven in der Umgebung beseitigt werden.
  • Decken und andere waschbare Unterlagen sollten regelmäßig bei 60 °C gewaschen werden.
  • Ein Befall von Haustieren kann leicht ermittelt werden. Die Tiere sollten Sie dazu auf eine weiße Oberfläche stellen. Bürsten Sie ihre Katze oder Hund ordentlich aus. Aus dem Fell fällt dann der Kot der Flöhe, welcher auf der hellen Oberfläche leicht zu sehen ist.

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